Sonntag, 11. April 2010

Erster Text

Baum!

Da schreitet sie daher
Völlig unbetastbar und mondian
Unter dem pitoresten Himmelsblau,den vollen Baumkronen, geschmückt vom Licht der Sonne,rechts und links sich in die Höhe neigend

Nichts scheint sie zu verspüren
Nicht einmal das zierliche Rehkitz, dass stehts unbekümmert neben ihr stolziert

Hoffend das Rascheln des prachvollen Grüns, der tanzenden Blätter im Wind würde sie aus ihrem endlosen Traum erwecken, schreitet sie dahin, einfach so.

Der goldene Dunst vor ihren Augen macht es ihr schwer die Dinge zu sehen, die sie spüren sollte. Und die klirrende Kälte behindert ihren Sehsinn.

Sie fällt immer tiefer ins Schwarz
Die Einsicht keimt
Der Rauch schwindet dahin
Endlich erkennt sie das strahlende Himmelsblau, doch es entfernt sich immer mehr.
Das Reh schaut ihr nach

Nur das Rascheln der Bäume, der zahlosen Bäume bleibt bestehen, bis in alle Ewigkeit

Sie schließt langsam die Augen und genießt den Moment

Gott sprach zu ihr.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen